Alle Artikel mit dem Schlagwort ‘Kwerfeldein

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Mein wichtigstes Foto 2014

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Das Foto enstand im Juni 2014 in Oldenburg, wo ein Teil meiner Familie bzw. der leiblichen Familie meiner Frau lebt.
Zwei Tage nach dem plötzlichen und völlig unerwarteten Tod meiner Schwiegermutter.

Dieses Foto ist mein wichtigstes Foto aus dem Jahr 2014.

Dieses Foto ist für mich gegensätzlich zum Tod und ohne Kontext wird es meines Erachtens schwierig, einen Bezug zum Tod herstellen zu können. Zeigt es doch meinen kleinen schlafenden Jungen in einer bonbonfarbenen Pastellfarbenwelt.
Ich bin mit meinem Sohn damals in Oldenburg geblieben, während meine Frau mit der restlichen Familie zur Wohnung meiner Schwiegermutter fuhr. Ich hatte damals das Gefühl, dass mich die leere Wohnung emotional überfordern würde und das denke ich auch heute noch, weswegen ich bis dato nicht in der Wohnung war. Ich hoffe, dass es auch so bleiben wird.
Er schlief einfach ein; ich hielt ihn in meinem Arm, wir schmusten und schon nach kurzer bemerkte ich sein gleichmäßiges Atmen.

So schön und friedlich ich dieses Foto finde, löst es in mir immer noch ein Gefühl der Beklemmung und Trauer aus.

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Kwerfeldein-Leseraktion „Diptycha für alle“

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(Gleich vorweg: Wer nicht weißt, was ein Diptychon ist, kann auf die schnelle in der Wikipedia nachsehen. In meinen Worten platt gesagt: Im Endeffekt sind es einfach nur zwei Fotos, die, wie auch immer, zu einem Foto zusammengesetzt wurden. Und nun weiter im Text!) Ich stehe ja auf Diptycha. Und dann hatte Kwerfeldein auch noch eine Leseraktion gestartet, die das Thema Diptychon beinhaltete. Neben meiner Neugier war das schon Grund genug, mich für die Aktion anzumelden. Der Clou an der Aktion war, dass man einen Partner zugelost bekam, mit dem man ein Diptychon erstellt und genau daraus ergab sich die einzig vorhandene Regel für die Leseraktion: Die einzige Regel: Verwendet zwei Fotos, von jedem Partner eines.
Mehr Informationen zur Leseraktion: Diptycha für alle! gibt es natürlich bei Kwerfeldein. Eines noch, bevor wir zu den Fotos kommen: Mir wurde übrigens Philip Dehm zugelost. Ich denke, ich habe es gut getroffen, da Philip eigentlich ganz andere Sachen fotografiert als ich, aber wir beide durchaus einen ähnlichen Geschmack haben. Philip eher der Mann für Portraits und ich mit meinem Wust an Landschaftsbildern, da sollte sich wohl was machen lassen! Da wir bis zu drei Fotos einreichen durften, haben wir uns auch schnell drauf geeinigt, dass wir diese Bandbreite auch voll ausnutzen wollen. Jeder baut ein Diptychon, ganz nach seinen Gusto. Ob es dem anderen gefällt, war unerheblich, damit sollte das eigene Ego befriedigt werden. Das dritte und letzte Diptychon wollten wir aber, von der Idee her, zusammen entwickeln. Wir sind schnell drauf gekommen, dass jeder von uns beiden neben der Fotografie noch ein weiteres Hobby hat. Lange Rede, kurzer Sinn: Jeder erstellt ein Porträt von sich, dass mit seinem Hobby zu tun hat. Anschließend baut jeder ein Diptychon und dann schauen wir mal, welches von dem Selbstporträt-Diptychon wir nehmen. Philip hat im Endeffekt aber die Entscheidung schnell herbeigeführt, da er meins am schönsten fand, während ich noch am grübeln war. Was soll ich da groß anfangen zu diskutieren, war ich doch im Prinzip von meinem eigenen Diptychon auch überzeugt. Geht los! Die Fotos! Jetzt! Philips Ego-Beitrag:

Mein Ego-Beitrag:

Unser gemeinsames Diptychon:


Bei Kwerfeldein gibt es übrigens noch die restlichen Ergebnisse der Leseraktion.Da sind einige verdammt starke Arbeiten dabei, da habe ich heftig mit den Ohren gewackelt.