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Warum bin ich ein Nichtblogger?

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Diese Frage stelle ich mir bereits lange. Was hält mich vom bloggen ab?

Über mangelnde Reichweite, no fame, zu wenig Zeit und mangelnde Work-Life-Blog-Balance habe ich sehr sehr viel nachgedacht, da ich darin mein Problem sah. Allerdings stellte ich auch fest, als ich so die Monate in meinem inneren Kloster saß und streng mit mir in Klausur ging, dass diese Punkte nicht mein wahres Problem sind. Warum also blogge ich nicht, wo ich doch gerne möchte? Warum kann ich einfach auf Twitter, flickr oder tumblr aktiv sein? Warum fällt es mir schwer, auf meinem Blog für Inhalte zu sorgen?

Die Antworten sind bereits in den letzten beiden Fragen versteckt: Twittet, flickr oder auch tumblr machen es mir sehr einfach, für Inhalte zu sorgen! Mein Blog jedoch nicht. Um dort für Inhalt zu sorgen, muss ich meinen Computer hochfahren, Browser starten, Adminpanel von meinem Blog aufrufen und dann darf ich meinen Browser schreiben.
Voll ätzend, viel zu viel Aufwand, zu lange Wege, die ich zurücklegen muss. Und da ich dazu neige, eher mehr Bilder als Text zu veröffentlichen, muss ich vorher noch meine Fotoverwaltungssoftware starten, Fotos raussuchen, Fotos auf Festplatte exportieren und anschließend in die Medienbibliothek meines Blog hochladen.
Jedes.
Einzelne.
Foto.
-_- Das bringt es nicht, voll nicht.

Meine Antwort auf die eingangs gestellte Frage »Warum bin ich ein Nichtblogger?«: mein Blog macht es mir nicht leicht genug, dass ich schnell & einfach Inhalte produzieren kann.

Die wohl größte Konsequenz, die ich aus dieser für mich doch durchaus überraschenden Erkenntnis ziehe, ist der Wechsel meiner jetzigen Blogsoftware Serendipity zu WordPress – diesen Schritt wollte ich ursprünglich vermieden haben. Aber das Ökosystem rund um WordPress lässt mich einfach und zügig Artikel erstellen (bis hierhin habe ich alles mit meinem iPhone geschrieben). Ich kann mit einer App auf meinem Computer oder auf meinem Smartphone Artikel schreiben. Das ist wirklich wunderbar!
Den Schritt, die Blogsoftware zu wechseln kam mir dann erst wirklich in den Sinn, als ich rausfand, dass es Apps zum bloggen gibt. Serendipity bietet, wie auch WordPress, eine XML-RPC-Schnittstelle, mit der man den Apps vorgaukeln kann, dass es sich um WordPress handelt. Zu einem gewissen Grad funktioniert es auch, aber eben nicht fluffig genug, dass es mir gefällt.
Ich hatte mir vorgenommen, die XML-RPC-Implementation in Serendipity zu prüfen und evtl. anzupassen. Aber genau das bringt mich ja dazu, dass ich nicht blogge. Ich gucke, ich lerne, ich prüfe, ich ändere. Dann ist es spät, ich bin müde, gehe ins Bett und habe nichts in mein Blog geschrieben. So spannend ich die technische Thematik auch finde, sie hilft mir nicht, dass ich blogge. Ich beschäftige mich seit Wochen abends mit meinem Blog. Lese, lerne und entwickle. Das macht mir Spaß, ja, aber ich bin dennoch unzufrieden, da ich nichts inhaltlich für mein Blog produziert hatte. Und diese Unzufriedenheit bringt mich schlussendlich dazu, Adieu Serendipity zu winken.

Ebenfalls vereinfacht habe ich den Export von Fotos aus meiner Fotoverwaltungssoftware und den Import von Fotos in die Medienbibliothek meines Blogs. Exportiert wird nun direkt in ein festdefiniertes Verzeichnis auf den FTP-Server vom Blog und in meinem Blog selber kann ich nun mit wenigen Klicks das Verzeichnis mit den Fotos importieren lassen.
Ich hatte mir überlegt, dass ich mir für meine Fotoverwaltungssoftware ein Plugin baue, welches mir Fotos direkt in Serendipity bzw. WordPress importiert bzw. für den Anfang auf meinen FTP-Server kopiert. Ich nutze zur Fotoverwaltung Adobe Photoshop Lightroom und hatte mir dafür das Lightroom SDK heruntergeladen und beim durchstöbern und lernen der API sah ich, dass in dem SDK bereits eine Referenzimplementierung für den FTP-Export gab. Sehr geil, spart mir das doch eine Menge Arbeit. SFTP ist auch implementiert, noch geiler. Ich brauchte die Implementierung nur noch in mein Lightroom-Plugins-Verzeichnis kopieren. Läuft bei mir. (Was mich jedoch ein paar Minuten gekostet hat: das Plugin kann nicht mit Symlinks auf dem Server umgehen, daher Symlinks meiden).
Und in WordPress gibt es wiederum das kleine schnuckelige Plugin »Add from Server«, damit kann ich per Knopfdruck sagen, dass alle Bilder aus einem Verzeichnis in die Medienbibliothek geladen werden sollen. Sehr praktisch.

TL;DR

Diese kleinen und großen erdachten Maßnahmen lassen mich zuversichtlich nach vorne blicken – in eine Welt, in der mein Blog wieder häufiger mit Inhalten gepflegt wird.

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Spielplatz

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Sommerlicher Spaziergang

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Alle, die jetzt voll was hochtrabendes erwartet haben mit grell-geiler Sonne, Drama-Queen-Wolken und absurd-schönen Blumen, können wieder gehen. Bin nur ich mit meinem Sohn.

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Epic

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Das Foto hängt demnächst, gerahmterweise, bei uns im Esszimmer:

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Mikki

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Ach so ein Mist, ich weiß ja doch nicht, was ich groß schreiben soll und will und ihr wollt ja doch nur meinen Jungen sehen… ^^

IHR SOLLT IHN HABEN!

Mika zeigt auf Dinge

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Viel grün, leicht abstrakt

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Mein Bücherregal, morgens

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Wunderwelt Garten

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Wer sich an Bienchen und Schmetterlingen erfreuen kann, die ist hier genau richtig!

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Nennt mich Mikael

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Krass, es ist bereits fast 6 Wochen her, dass mein Sohn geboren wurde. Alles ist unbeschreiblich anders geworden. Prioritäten verschieben sich plötzlich mit einer Selbstverständlichkeit über Nacht. Dinge sind mir unwichtig geworden, wo ich mir vorher gesagt habe, dass ich das nicht vernachlässigen möchte. Unwichtig. Einfach so. Verschwende ich keinen Gedanken dran. Ist mir egal. Und diese neuen Gefühle in mir, voll strange! Kennt ihr das noch, wenn man als Kind vor Freude schreien wollte, alle Muskeln anspannte und stampfen musste? Dieses Gefühl, wenn man das letzte Stück nach Hause rannte, als wäre der Teufel hinter einem her und in der Fantasie man es im letzten Moment durch die Hausttür geschafft hat, bevor sich eine imaginäre Klauenhand auf die Schulter legte? Das habe ich dauernd! Es ist so irre! So toll! So schön! Was mich aber doch am meisten überrascht hat: ich habe das Gefühl, angekommen zu sein. Meine Lebensaufgabe gefunden zu haben. Und zu guter letzt: ich dachte, ich wäre vorbereit gewesen. Mega L-O-L jetzt so im Nachhinein.

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Freilichtmuseum Detmold

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Im Freilichtmuseum Detmold war ich bereits zweimal, zuletzt im Juni 2012 bei hervorragendem Wetter. Mein erster Besuch war eine Klassenfahrt von meiner Arbeit aus, die sogar mit Führung war. Das kann ich für einen ersten Besuch durchaus empfehlen, auch wenn alles mögliche an nützlichen und unnützen Informationen auf Schildern rumsteht.

Freilichtmuseum Detmold