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Dies + das, die Prinzengarde, Wunderlist–, Trello++ etc. pp.

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Ich habe bald schon ein verdammtes Vierteljahr nicht mehr gebloggt, was mich wirklich ärgert, da ich doch ein ganz anderen Anspruch an mich habe – ihr erinnert euch.
Auf der anderen Seite, wenn man es ganz genau nimmt, habe ich schon in den letzten Wochen gebloggt. Ich habe immerhin alle, meiner Meinung nach, relevanten Artikel aus meinen beiden alten Blogs händisch(!) in dieses Blog überführt. Das war leider nicht nur eben Copy+Paste, sondern ziemlich öde Fleißarbeit. Das» wie« interessiert ja auch keinen, also egal, ich habe es hinter mir und bin froh, meine Texte wieder zentralisiert in einem Bloghort zu haben. Rückblickend betrachtet war es eine doofe Idee, das eine Blog stillzulegen, um ein anderes zu nutzen, um dann wiederrum festzustellen, dass das stillgelegte doch besser war, aber nicht gut genug, um motiviert zu bloggen — da sind sie übrigens wieder: Erkenntnisse über Erkenntnisse.

Und wo ich gerade wieder über die Nichtbloggerei blogge: Vater zu sein und nebenbei auch noch wieder Vater zu werden ist auch ein ziemlich guter Grund, ein mieser Blogger zu sein, der nicht mit Inhalten glänzt. Die Vorbereitung für ein zweites Kind ist übrigens ähnlich anstrengend wie beim ersten und wenn der zweite Prinz dann auch noch auf der Welt ist, ist ja, bis auf die Familie selber, alles andere zweitrangig. Es ist übrigens alles i.O., die Geburt lief wie ein Länderspiel und nach der Mindestaufenthaltspflicht im Krankenhaus wurde meine <3dame bereits aus dem Krankenhaus entlassen. Meinen beiden Jungs geht’s auch prima, Mika ist auf seine zweijährigeweise sehr liebevoll zu Henri, einzig, die nicht mehr ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Mutter macht Mika hin und wieder zu schaffen. Ansonsten fliegen die Tage und Wochen, Henri wird übermorgen schon wieder einen Monat alt! /o\
Ich überlege mir, ob ich aus den 3-4 (für uns) besonderen Vorkommnissen in Mikas Verhalten ein Artikel extrahieren kann.

Was mich zum nächsten Punkt kommen lässt: da ich viel zu tun habe, mir unheimlich viel vornehme und auch öfters neue Ideen für alles mögliche habe, aber nichts wirklich so richtig auf die Reihe kriege, hatte ich die Idee, eine App für Todos zu nutzen. Damals hatte ich mich für Wunderlist entschieden, einfach aus dem Grund, weil es sehr bekannt war. Meine Anforderungen an eine Todoapp waren mir noch nicht ganz klar, hatte aber auch keine Lust, sie mir zu überlegen, da dies schon unzählige Leute vor mir taten. Wunderlist baut auf dem „Getting things done“-Prinzip auf, welches ich nicht schlecht finde, jedoch nicht auf meine Lebenssituation anwendbar ist – kurz gesagt, mir ist das Gtd-Prinzip zu unflexibel, vielleicht ist es auch zu unflexibel in der Wunderlist-App umgesetzt. Meine Todos sind häufig auch welche, die sich über mehre Tage/Wochen hinziehen können, weil ich Abhängigkeiten habe, dass läßt sich nur semitoll in Wunderlist darstellen. Sprich, ich wurde unzufrieden und hab’s nicht mehr genutzt. Ebenfalls noch nicht genutzt, obwohl ich bereits seit Monaten einen Account dafür besaß, ist Trello.
Und Trello ist super.
Wirklich.
Trello bietet mir die Fleixibilität, die ich meine zu brauchen. Mal schauen, ob ich Trello in wenigen Sätzen erklären kann:
ich habe in Trello ein Board „Andrees Aufgaben“ mit drei Listen „To Do“, „Im Gange“ und „Fertig“. Auf diese Listen kann ich Karten pappen. Und diese Karten kann ich beschriften, z.B mit „Elterngeld beantragen“. Und in dieser Karte kann ich nun Checklisten pflegen, sprich, was ist im einzelnen zu tun, ich kann Fristen setzen und die Aktivitäten auch dokumentieren. Diese Karten kann ich in den Listen wild hin und her schieben und wenn ich sehe, dass ich fünf Karten auf meiner „Im Gange“-Liste habe, dann sollte ich mich fragen, ob ich gerade anfange, zu jonglieren und mich nicht lieber auf zwei, drei Themen fokussieren sollte. Mir ist erst hinterher aufgefallen, dass das zu einem gewissen Grad auch mit Wunderlist funktioniert, aber in Trello geht es meiner Meinung nach tatsächlich einfacher von der Hand. Das größte Manko einer jeden Todoapp ist ja leider, dass sie die notierten Todos nicht selbständig erledigt… 😉 Aber sie hilft mir, Aufgaben im allgemeinen und Ideen und daraus resultierenden Aufgaben festzuhalten, zu strukturieren und zu priorisieren. Wer Trello ausprobieren möchte, möge hier klicken.

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